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Die Ballade vom Tintenstrahldrucker
Montag, 25. Februar 2008

Wer kennt nicht das Problem:
Man kauft sich einen Tintenstrahldrucker (egal von welchem Hersteller) und freut sich seines Lebens (tirili!).
Man druckt und druckt und druckt und druckt und druckt und dann ist die Tinte plötzlich leer.
Na gut, denktst du dir, was soll’s, geh’n wir mal Patronen kaufen!
Du gehst ins Geschäft Deines Vertrauens und bewegst Dich zielstrebig zum Regal mit den Farbpatronen. Stellt sich nun die Frage: Welche sollen es denn sein?

Na ganz einfach: Die vom Hersteller des Druckers, die sind bestimmt die besten!
Du nimmst die guten Stücke (eins für die Farben, eins für schwarz) und bewegst Dich richtung Kassa. Zur Sicherheit beäugen wir mal den Preis und nach dem Ohnmachtsanfall stellen wir flugs fest: DIE MÜSSEN WOHL DEPPAT SEIN! Diesen Preis hast Du doch schon mal gesehen, und zwar beim Kauf des ach so gut geheißenem Gerätes!

O.K. denkt sich der Mensch, was soll’s, zurück zum Start.

Du gehst ins Geschäft deines Vertrauens, und bewegst Dich zielstrebig zum Regal mit den Farbpatronen. Stellt sich nun Die Frage: Welche sollen es denn sein? Na ganz einfach: Die vom Nachbauer, die sind bestimmt die billigsten!
Du nimmst die guten Stücke (eins für die Farben, eins für schwarz) und bewegst Dich richtung Kassa. Zur Sicherheit beäugen wir mal den Preis und denkst, da hast Du Dich geschnitten, soviel billiger sind auch die nicht! “Mir reicht’s” schallt’s aus Deinem Mund, ich schleich mich jetzt, ich lass mich ja nicht rollen, wozu hat man Freunde, die werden ja ganz sicher die Lösung haben für dieses Problem.

Was sagen sie nun, die lieben Freunde, Du hast es bereits erraten, nachfüllen heißt die Devise!
Doch wo soll man die Nachfüllung kaufen? Am Kiosk der Marktschreier in den Einkaufstempeln ja wohl nicht, so was kauft man sich im Internet!
Du recherchierst, denn Du weißt, auch Nachfüllen sei gekonnt, und stellst fest: WAS IST DAS FÜR EIN SCHEI*DRECK, mit Spritzen will ich nichts zu tun haben, die armen Patronen in den Tank zu stechen, das tut doch weh! Und außerdem, was sehe ich, der Druckkopf der Patrone ist intelligent, der weiss ja das die Patrone leer ist! Aber, sagt der Fachmann, das ist üüüüüüberhaupt kein Problem, wir kleben einen Klebestreifen auf zwei der 7863 Kontakten des Druckkopfanschlusses, bauen die Patronen ein, schalten ein das Gerät, schalten wieder aus , entfernen das Klebeband und danach ist die Patrone fast wie neu, verspricht zumindest der Hersteller der Nachfüllutensilien!
Glauben tu ich das ganze erst, wenn die Hölle vollständig zugefroren ist und der Teufel höchstpersönlich mit einem Eiszapfen im Hintern zu mir kommt und mir sagt: Das mit dem Nachfüllen ist ganz leicht, Gott hat’s mir gezeigt und Jesus hat uns dabei assistiert.

Stellt sich nun die Frage: Was machen mit dem blöden nutzlosen Gerät?
Hier ein paar Beispiele die auch Du ganz leicht mit deinem Tintenstrahldrucker ausprobieren kannst!

# I: Die Zwillingsreifen-Methode

Man nehme einen Lastwagen mit Zwillingsreifen, stelle den Drucker zwischen zwei Reifen und warte bis der Fahrer zurückkommt! Ein erleichterndes Gefühl das Plastiksplittern zu hören wenn der Lastwagenfahrer Gas gibt und seinen ungewollten Delinquenten zerquescht!
tintenstrahldrucker 01

Die Reisebus-Methode

Ein Reisebus ist bald zur Stelle, flink knotest Du das Kabel an den Bus und ab geht die Reise!
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Gute Fahrt! :D

#III: Die ich setze den Drucker auf dem Autobahnrastplatz aus-Methode
Anm.: Diese Methode war auch mal ganz beliebt bei überflüssigen Hunden, wenn man in den Urlaub fuhr!

Packe den Drucker ein, wenn er es am allerwenigsten vermutet, sag ihm: Wir machen eine Spazierfahrt!
Hurraaa! denkt sich der arme Depp und schneller als man bis zehntausend zählen bist Du auch schon wieder weg. Also: Gehab Dich wohl mein lieber Drucker!
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#IV: Die Güterzug-Methode (eng verwandt mit der Zwillingsreifen-Methode)
Anm.: Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen, denn die Eisenbahn ist auch wenn sie nicht fährt gefährlich!

Heimlich schleichst Du dich zum Abstellgleis und stellst den Drucker ganz ungewollt vor ein Waggonrad.
Das Ergebnis liegt auf der Hand!
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#V: Die Park-Methode

Du gehst mit dem Drucker Gassi, hältst an einer Parkbank an, bindest den Drucker in einem unbemerkten Augenblick am Mistkübel fest und gehst wortlos und ohne mit Wehmut über die Schulter zu blicken weg.
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#VI: Die Ich knüpf Dich mal schnell im Wald auf-Methode

Dazu braucht man eine Helfer der den Drucker an den Beinen hochhält, während man das Netzkabel geschickt an einer Astgabel festbindet.
Danach kann’s losgehen. Ein kurzer Ruck und der Drucker wird durch einen Genickbruch ins Jenseits befördert!
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Ich hoffe, die Druckerschützer sind mir jetzt nicht böse, weil ich offen über meine Gedanken spreche. Man wird ja doch noch darüber nachdenken dürfen, oder? Jeder hat das Recht, seinem Drucker das zu geben, was er wirklich verdient hat!
HAU AB! GEH DORT HIN WO DIE SONNE NICHT HIN SCHEINT! SPIEL KNOPF UND VERROLL DICH! SPIEL ZWIRN UND REISS AB! DU DRUCKER MISTSAU!
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Ja, wo ist er denn jetzt? HAAAAALLO? DRUCKER WO BIST DU?
Ich glaube, das hat er jetzt mitbekommen. Ja wo ist er denn wirklich?
tintenstrahldrucker 08

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