Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, Einblicke in die Mysterien der Welt zu verschaffen und veröffentliche nun den ersten Artikel in der Rubrik “so funktioniert das“!
Ein Brisantes Thema ist noch immer die Vorratsdatenspeicherung.
Ich erzähle jetzt mal in Grundzügen, wie das funktioniert:
Die Vorratsdatenspeicherung hat zur Aufgabe, alles was du dir im Internet ansiehst, zu speichern. Doch wie soll man die schier unglaublichen Mengen an Internetseiten sinnvoll lagern? Das Problem bei den heutigen Datenspeichern ist nach wie vor die Haltbarkeit. Eine Festplatte z.B. ist statistisch gesehen nach nur einigen Jahren kaputt und muss gewechselt werden. Datenverlust ist sehr wahrscheinlich.
Papier hingegen ist viel länger haltbar und eignet sich zu dauerhaften Vorratsdatenspeicherung am besten! (vergleiche: Papyrus aus der Pharaonenzeit -> 3000 Jahre, Festplatte -> einige Jahre)
Aber wer speichert all die Seiten?
Auch dies kann ganz rasch beantwortet werden!
Vor einiger Zeit wurde ja bekannt, dass Mitarbeiter der Post zur Polizei versetzt wurden. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um irgendwelche Personen die bei der Post überzählig waren, sondern um besonders qualifizierte Arbeitskräfte, die Internetausdrucker. Diese arbeiten nun für die Polizei und sind für das ausdrucken der aufgerufenen Internetseiten verantwortlich.
Hier sieht man einige Internetausdrucker bei der Arbeit:
Anschliessend wird das ganze in geheimen Archiven des Innenministeriums katalogisiert und gelagert.
Ich hoffe, dass euch nun ein wenig klarer ist, wie das mit der Vorratsdatenspeicherung funktioniert!
Ein Dankeschön an Gerhard für die Idee und an Wikimedia Commons für das Bild (welches nicht verändert werden darf!).
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