Die Erfolgsgeschichte der Käswurst (in weiterer Folge kurz KW genannt) war von Anfang an vorprogrammiert. Musste man doch vor deren Erfindung mühsam Wurst und Käse seperat aufschneiden, um sie gemeinsam zu geniessen!
Dieser Vorgang war so kompliziert, dass sich der Erfinder der KW dachte: “So kann es nicht weitergehen” und die beiden Leckereien für immer untrennbar vereinte.
Leider liegt die Erfindung schon so weit zurück, dass sich nicht mehr feststellen lässt, wer der edle Efinder war.
Die ältesten Aufzeichnungen über KW fand man in den Pyramiden der alten Ägypter. Siehe Bild:
Man kann hier sehr deutlich erkennen, wie wichtig KW damals schon war, da sie hier auf dem Bild einer lustig aussehenden Gottheit mit Wellensittichkopf dargeboten wird.
Immer wieder finden sich in der Zeitgeschichte Hinweise in Literatur und Kunst. Hier eine Aufzeichnung aus dem Mittelalter, welche aus der Feder eines Mönches stammt:
Mög’ Gott den Erfinder der Käswurst segnen
dafür er uns so gute Speis gegeben!
(Übersetzung aus dem Latein)
Man sieht also, die KW hat ihre Spuren auch in der Kirche hinterlassen, wie auch das folgende Bild sehr deutlich illustriert:
Dieses gotische Kirchenfenster zeigt den Heiligen Baldrian mit der geheiligten Käswurst, auch “Käswurstum Sanctum” genannt.
So, liebe Leser, ich hoffe, in Zukunft esst ihr euer Käswurstsemmerl mit ein wenig mehr Ehrfurcht!
Danke für die Originalbilder an WikimediaCommons!
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